Die Strafe im Grab

Frage:

Ich habe ihre Antwort gelesen, bezüglich der Kategorisierung von Ahadith in Ahad and Mutawatir. Basierend auf diesem Prinzip geehrter Schaykh, ist die Strafe im Grab in die ‚Aqida aufgenommen oder nicht?

Antwort:

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

Die Strafe im Grab (‚adhab al-qabr) für die Ungläubigen und für manche ungehorsame Gläubige ist anerkannt und bewiesen durch den Qur’an, Überlieferungen, welche Status von absoluter Sicherheit (tawatur) erreichen und dem Konsens der Ummah (‚ijma) und es ist festgesetzt unter dem Konzept der Ahl al-Sunnah wa al-Jama’ah. Nur einige Mitglieder der irregeleiteten Sekte der Mu’tazila und Khawarij lehnten die Strafe im Grab ab.

Viele Gelehrte innerhalb der Zeitaltern haben diese Angelegenheit diskutiert und schrieben kurze und detaillierte Werke über dieses Thema. Gelehrte wie Imam al-Bukhari, Hafidh Ibn Hajar, Imam al-Suyuti, Imam al-Bayhaqi, Mulla Ali al-Qari und andere haben das Auftreten der Strafe im Grab bewiesen, im Lichte von zahlreichen Aussagen, die im Qur’an und der Sunnah gefunden wurden.

Aussagen aus dem Qur’an

1. Allah der Höchste sagt bezüglich der Strafe des Pharaos und seiner Leute:

Das Feuer! Ihm werden sie ausgesetzt sein, morgens und abends. Und an dem Tage, an dem die Stunde kommt, (wird gesprochen werden:) »Führt die Leute Pharaos der strengsten Strafe zu!« „

(Surah al-Mu’min, 46).

Der berühmte Gelehrte Imam Fakhruddin al-Razi rahimaullah sagt in seiner berühmten Erklärung Tafsir al-Kabir zu diesem Vers:

Unsere Gelehrten haben diesen Vers des heiligen Qur’an als Strafe im Grab gedeutet. Sie sagen:“Dieser Vers verdeutlicht, dass das Feuer zu ihnen Morgens und Abends gebracht wird und das weist nicht auf den Tag der Abrechnung hin, da Allah sagt: „Und an dem Tage, an dem die Stunde kommt,“ (d.h. es verweist auf eine Zeit, vor dem Tag der Abrechnung). Es verweist ebenso nicht auf diese Welt, da das Bringen ins Feuer nicht in dieser Welt passiert ist. Deshalb ist es bewiesen, dass es nach ihrem Tod und vor dem Tag der Abrechnung passieren wird,somit ist bewiesen, dass eine Strafe im Grab auftreten wird. Wenn es anerkannt und bewiesen ist, für die Leute des Pharaos, so wird es auch anerkannt für andere, da es keinen Grund für einen Unterschied gibt.“ (Tafsir a-Kabir)

Ein anderer großer Tafsir Gelehrter, Imam Ibn Kathir rahimaullah sagt:

Dieser Vers ist ein fundamentaler Beweis der Ahl al-Sunnah wa al-Jama’ah für die Anerkennung der Strafe im Grab.“ (Ibn Kathir, Tafsir al-Qur’an al-Adhim, 4/84)

Hafidh Ibn Hajar al-Asqalani rahimaullah berichtet von einer Überlieferung zur Erklärung des Verses in seinem monumentalen Kommentar zu Sahih Bukharo, Fath al-Bari:

Schurahbil überliefert von Abd Allah ibn Mas’ud radiyAllahu ‚anh: „Die Seelen der Leute des Pharaos werden in Formen von schwarzen Vögeln sein. Sie werden in das Feuer gebracht werden jeden Morgen und Abend und ihnen wird ihr an Bord gezeigt.“ (Siehe Musannaf Abd al-Razzaq, Ibn Abi Hatim & Tafsir al-Mazhari)

2.Allah der Höchste sagt:

Könntest du nur beobachten, wie die Ungerechten vom Tod gepeinigt werden, während die Engel ihre Hände ausstrecken (und sprechen:) »Gebt euere Seelen heraus! Heute sollt ihr mit der Strafe der Schande belohnt werden,“ (Surah al-An’am, 93)

Ibn Hajar rahimaullah erwähnt Tabaranis Überlieferung von Sayyiduna Ibn Abbas radiyAllahu ‚anh:

Dies geschieht in der Zeit des Todes. Und die Bedeutung von ‚ihre Hände ausstrecken‘ ist die Peinigung ihrer Gesichter und Rücken.“

3. Allah der Höchste sagt:

Wenn ihr nur sehen könntet, wenn die Engel die Seelen der Ungläubigen nehmen (im Tode), (wie) sie ihre Gesichter und Rücken peinigen (und sagen): „Spürt die Strafe des lodernden Feuers.“ (Surah al-Anfal, 50)

Die oberen zwei Verse verdeutlichen, dass die Strafe in der Zeit des Todes auftreten wird, welche eindeutig die Strafe im Grab ist.

4. Allah der Höchste sagt bezüglich dem Volk von Sayyiduna Nuh ‚aleyhi salam:

Wegen ihrer Sünden wurden sie überschwemmt (von der Flut) und wurden zum Einrtitt in das Feuer (der Strafe) bereit gemacht und sie fanden, außer Allah, niemanden zur Hilfe.“ (Surah Nuh, 250)

Dieser Vers verdeutlicht, dass das Volk von Nuh ‚aleyhi salam direkt nach der Überschwemmung ins Feuer eingetreten sind.

5. Allah der Höchste sagt:

Wir sollen sie zweimal bestrafen und danach sollen sie in eine schmerzliche Strafe geschickt werden.“ (Surah al-Tawba, 101)

Ibn Hajar al-Asqalani rahimaullah sagt in Fath al-Bari:

Tabarani überliefert von Sayyiduna Ibn Abbas radiyAllahu ‚anhu, dass er sagte: ‚Einmal an einem Freitag gab der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam eine Predigt… und dann sagte er: ‚Allah hat die Heuchler blamiert in dieser Welt und das ist die erste Strafe und die zweite Strafe wird im Grab sein.““ (Fath al-Bari, 3/18)

Es gibt viele andere Beweise im Qur’an, die die Strafe im Grab beweisen, was offensichtlich nicht versteckt werden kann. Man kann auch auf die folgenden Verse schauen mit relevanten Kommentaren: 14/27, 20/124, 32/21, 89/27, 102/1-2, und viele andere Verse.

Aussagen aus den Ahadith

Es gibt viele Überlieferungen des gesegneten Gesandten Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam, die die Strafe im Grab beweisen. Imam al-Suyuti rahimaullah sammelt siebzig solcher Überlieferungen in seinem hervorragenden Werk Sharh al-sudur fi ahwal al-mawta wa al-qubur. Er sagt:

Die Überlieferungen bezüglich der Strafe im Grab haben die Stufe von absoluter Sicherheit (tawatur) erreicht. Sie wurden überliefert von einer Gruppe Gefährten radiyAllahu ‚anhum“ und dann nannte er die Namen dieser Gefährten. (Sharh al-Sudur).

Imam al-Taftazani schreibt in seinem Kommentar zu al-Aqa’id al-Nasafiyya:

Allgemein sind die Überlieferungen zu diesem Thema (Strafe im Grab) und und zu vielen Stationen in der nächsten Welt mutawatir in der Bedeutung, obwohl die einzelnen Überlieferungen separat nicht den Rang von tawatur einnehmen.“ (Sa’d al-Din al-Taftazani zur Glaubenslehre von Najm al-Din al-Nasafi, S. 160).

So wie die Gelehrten erwähnten, dass die Ahadith bezüglich der Strafe im Grab kollektiv die Stufe von tawatur erreicht haben, sogar ungeachtet dessen, dass individuell das Ereignis des einzelnen Hadith nicht diese Stufe erreichen könnte.

Gelehrte in der Prinzipien des Fiqhs (Usul al-Fiqh) teilen tawatur in zwei Kategorien ein:

a) Überlieferungen, die die Stufe von Tawatur erreichen, in denen alle Berichte gleich sind in Bezug auf den Wortlaut und das Ereignis, welches darin erwähnt wird. Dieser Typ von Mutawatir ist bekannt als Mutawatir bi’l lafz (verbale mutawatir).

b) Überlieferungen, die die Stufe von Tawatur erreichen, mit der gemeinsamen Bedeutung, die in allen gefunden wird, selbst ungeachtet dessen, dass sie sich im Wortlaut und im Ereignis unterscheiden. Das heißt Mutawatir bi’l-ma’na (begriffliche Mutawatir). Zum Beispiel sagt ein Bericht, dass Zaid ein Buch gab, der andere sagt, dass er ein Stift hergab, der dritte sagt, dass er Geld hergab. Nun, kollektiv verdeutlichen alle Berichte, dass Zaid etwas hergab, dennoch unterscheiden sie sich, in dem was er hergab. Deshalb wird tawatur darauf bezogen, dass Zaid etwas hergab. Beispiel dieser Art von Mutawatir sind zahlreich im Hadith. (Siehe: Imam Suyutis Tadrib al-Rawi, 460-461)

Also haben die Überlieferungen bezüglich der Strafe im Grab die Stufe des tawatur bi’l Ma’na erreicht.

Imam al-Bukhari rahimaullah bildete ein spezielles Kapitel namens „Kapitel bezüglich der Strafe im Grab“ und berichtet sechs Überlieferungen diesbezüglich.

Unten sind einige dieser Überlieferungen bezüglich der Strafe im Grab:

1. Sayyiduna Anas ibn Malik radiyAllahu ‚anhu überliefert, dass der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam sagte: „Wenn eine Person in ihr Grab gelegt wird und seine Gefährten zurückkehren und er sogar ihre Schritte hört, kommen zwei Engel zu ihm, setzen ihn auf und fragen: ‚Was sagtest du bezüglich diesem Mann (d.h. Muhammad, salAllahu ‚aleyhi wa sallam)?‘ Der Gläubige wird sagen: ‚Ich bezeuge, dass er der Diener und Gesandte Allahs ist‘ Es wird ihm gesagt werden: ‚Schau deinen Platz im Höllenfeuer, Allah hat es stattdessen in ein im Paradies für dich umgewandelt.‘ Also wird er seine beiden Plätze sehen,“ Qatada sagte: ‚Wir wurden informiert, dass sein Grab ausgebreitet wurde.‘ dann ging er zurück zu der Überlierferung von Anas, der sagte: ‚“Soweit es den Heuchler und Ungläubigen anbelangt, so wird ihm gesagt: ‚ Was sagtest du bezüglich diesem Mann?‘ Er antwortet: ‚Ich weiß nicht, aber ich sage was Leute so sagen.‘ Es wird ihm gesagt werden: ‚Weder kanntest du noch rezitiertest du (den Qur’an und nahmst die Rechtleitung)‘ Und er wird einmal mit einem Eisenhammer geschlagen und wird so sehr weinen, dass alles in seiner Nähe fähig ist ihn zu hören, außer Jinn und Menschen.“ (Sahih al-Bukhari, Nr.1308 & Sahih Muslim, Nr. 2870)

2. Sayyida A’ischa radiyAllahu ‚anha berichtet, dass eine jüdische Frau zu ihr kam und sie die Strafe im Grab erwähnte und sagte: „Möge Allah dich vor der Strafe im Grab bewahren.“ A’ischa radiyAllahu ‚anha fragte dann den Gesandten Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam bezüglich der Strafe im Grab und er antwortete: „Ja die Strafe im Grab ist wahr.“ A’ischa radiyAllahu ‚anha sagte: „Danach sag ich nie den Gesandten Allahs, ohne dass er Zuflucht suchte bei Allah vor der Strafe im Grab in jedem Gebet das er verrichtete.“ (Sahih al-Bukhari, Nr. 1306, & Sahih Muslim)

3. Abu Ayyub radiyAllahu ‚anhu überliefert: „Einmal kam der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam raus nach Sonnenuntergang und hörte ein schreckliches Geräusch. Er sagte: ‚ Die Juden werden in ihren Gräbern gepeinigt.’“ (Sahih al-Bukhari, Nr. 1309 & Sahih Muslim, Nr. 2869)

4. Asma bint Abi Bakr radiyAllahu ‚anha überliefert: „Einmal stand der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam auf, hielt eine Predigt und erwähnte die Qualen im Grab, mit denen Menschen konfrontiert werden in ihren Gräbern. Als er dies erwähnte fangten die Muslime an laut zu schreien.“ (Sahih al-Bukhari, Nr. 1307)

5. Anas ibn Malik radiyAllahu ‚anhu überliefert, dass der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam sagte: „Wenn (ich nicht befürchtet hätte), dass ihr aufhören würdet eure Verstorbenen zu begraben, hätte ich Allah gebeten euch hörend für die Strafe im Grab zu machen.“ (Sahih Muslim)

6. Die Tochter von Khalid ibn Sa’id ibn al-As radiyAllahu ‚anhu überliefert, dass sie den Gesandten Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam Zuflucht vor der Strafe im Grab suchen hörte. (Sahih al-Bukhari, no. 1310)

7. Abu Huraira radiyAllahu ‚anhu überliefert: „Der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam pflegte folgende Du’a zu sprechen: ‚O Allah! Ich suche deine Zuflucht vor der Strafe im Grab und vor der Strafe im Höllenfeuer und vor den Qualen im Leben und im Tot und vor den Qualen des Lügenmessias (masih al-Dajjal)’“ (Sahih al-Bukhari, Nr. 1311)

8. Ibn Abbas radiyAllahu ‚anhu überliefert: „Der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam ging einmal an zwei Gräbern vorbei und sagte: ‚Sie werden (in den Grab) bestraft, weil sie sich nicht von großen Dingen ferngehalten haben.‘ Dann fügte er hinzu: ‚Ja, (sie werden bestraft für eine große Sünde), einer von ihnen pflegte mit Verleumdungen zu gehen, während der andere sich nie vom Verteilen von Urin schützte.’“ Ibn Abbas sagte: „Dann griff er salAllahu ‚aleyhi wa sallam ein grünes Blatt und spaltete es in zwei Teile, dann legte er ein Teil auf die beiden Gräber und sagte: ‚Ihre Strafe könnte sich vermindern bis diese zwei Teile trocken werden.’“ (Sahih al-Bukhari, Nr. 1312)

9. Abu Sa’id al-Khudri radiyAllahu ‚anhu überliefert, dass der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam sagte: „Das Grab ist entweder ein Garten von den Paradiesgärten, oder eine Grube von den Gruben der Hölle.“ (S unan Tirmidhi)

10. Bara ibn Azib radiyAllahu ‚anhu überliefert, dass der Gesandte Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam sagte: „Wenn ein Gläubiger in sein Grab gelegt wird, dann kommen die Engel zu ihm und er bezeugt, dass es keinen Anbetungswürdigen gibt, außer Allah und dass Muhammad sein Gesandter ist. Dies stimmt mit den Worten Allahs überein „Festigen wird Allah die Gläubigen durch das festigende Wort“ (14/27). Schu’ba fügte hinzu: „Dieser Vers wurde offenbart im Bezug auf die Strafe im Grab.“ (Sahih al-Bukhari, Nr. 1303)

Im oberen sind nur einige der Überlieferungen die aufgenommen wurden bezüglich der Strafe im Grab (‚adhab al-Qabr, möge Allah uns alle beschützen). Wie ich vorher schon erwähnte gibt es viele andere solcher Überlieferungen und mehr als siebzig in Imam Suyuti’s Werk. Die Mehrheit der oben erwähnten Überlieferungen sind aufgenommen in Sahih al-Bukhari und sollten mehr als ausreichen sein für eine Person, die die Wahrheit sucht, daran zu glauben, dass die Strafe im Grab wahr ist und auftreten wird.

Konsens der ‚Ulama

Imam Ibn al-Qayyim al-Jawziyya rahimaullah schreibt in seinem Buch Kitab al-Ruh:

Dieses (die Strafe im Grab) ist ein aktzeptierter Fakt in der Ahl al-Sunnah wa al-Jama’ah. Al-Marwazi berichtet von Imam Ahmad rahimaullah, dass nur eine stark irregegangene Person, die andere auch irreleitet, die Strafe im Grab leugnet.“ (Kitab al-Ruh)

Hafidh Ibn Hajar rahimaullah erwähnt, dass die Khawarij und einige der Mu’tazila die Strafe im Grab leugneten, wobei die Mehrheit der Mu’tazila die Meinung der Ahl al-Sunnah wa al-Jama’ah vertraten. (Fath al-Bari)

Imam al-Nasafi rahimaullah schreibt:

Die Strafe im Grab für die Ungläubigen und einige Gläubige und die Glückseligkeit des Gehorsams im Grab bei dem, was Allah weiß und bestimmt und die Befragung durch Munkar und Nakir sind anerkannt durch Beweise basierend auf Autorität.“ (al-Aqaid al-Nasafiyya, 156-157)

Imam al-Taftazani kommentiert diese Aussage:

Einige der Mu’tazila und der Rawafidh leugneten die Strafe im Grab, weil eine tote Person stark (jamad) entfernt ist vom Leben und Verstand, also ist seine Strafe unmöglich. Die Antwort dazu ist, dass es möglich für Allah ist in allem oder in ein paar Teilen eine Art Leben hervorzubringen, damit es im Stande wäre das Leid der Strafe im Grab oder den Genuss der Glückseligkeit wahrzunehmen. Dies setzt voraus, dass die Seele (ruh) in den Körper zurückkehrt, noch dass er sich bewegt, oder unruhig wird, oder Anzeichen von Strafe aufzeigt, da selbst ein Ertrunkener im Wasser, oder der, der von Tieren verschlungen wurde, oder der Gekreuzigte, der in der Luft bestraft wurde, obwohl wir es nicht sehen. Wer also auch immer über die Wunder Allahs dem König dieser Welt (mulk) und der Himmel (malakut) und die seiner Macht und Kraft (jabarut) nachdenkt wird so etwas nicht als unwahrscheinlich, oder gar unmöglich in Erwägung ziehen.“ (Sharh al-Aqaid al-Nasafiyya, 160-161)

Shaykh Ibrahim al-Laqqani al-Maliki rahimaullah schreibt in seinem al-Jawhara:

Unsere Befragung, dann die Strafe im Grab, die Glückseligkeit (ta’nim) in den Gräbern sind anerkannt, so wie die Auferstehung und Wiederherstellung der Körper.“ (Jawhara al-Tawhid mit dem Kommentar von Imam al-Bajuri, 167)

Und schlussendlich schreibt Imam al-Tahawi rahimaullah in seinem berühmten al-Aqida al-Tahawiyya:

Wir glauben an die Strafe im Grab für jene, die es verdienen und an die Befragung im Grab durch Munkar und Nakir über den Herrn einer Person, seiner Religion und seinem Propheten, da es in Überlieferungen des Gesandten Allahs salAllahu ‚aleyhi wa sallam und seinen Gefährten radiyAllahu ‚anhum berichtet wurde.“ (S.14)

Dennoch erwähnen Gelehrte, dass obwohl der Unglaube in dieser Aqida kufr in sich selbst ist, man Vorsicht üben sollte darin jemand anderen als Kafir abzustempeln für den Unglauben an der Strafe im Grab. Der Grund dafür ist, dass das Leugnen der Strafe im Grab durch Missinterpretation (ta’wil) geschieht und wie Suyuti sagt, dass ein leugner der Strafe im Grab und der Befragung ein starker Irregeleiteter und Erneuerer ist. Möge Allah und alle vor den Qualen im Grab beschützen (Amin).

Und Allah weiß es am besten.

[Mufti] Muhammad ibn Adam
Darul Iftaa
Leicester , UK

Quelle: Ungefähre Übersetzung von http://daruliftaa.com/node/6203?txt_QuestionID=

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